Startseite  
Samstag, 28. Januar 2012
Auswahl
Startseite
Location
Frühstück und Getränke
Lunchmenu
Speisekarte
Live @ WeiteWelt
Galerie
Kunstaustellungen
Kontakt
Impressum
Zufallsbild:
Link zu unserem Schwesterlokal in Frankfurt-Höchst :
Advertisement
Liebe Gäste

Wir sind eine Event-Location und veranstalten Hochzeiten, einen runden Geburtstag , eine Party oder ein Betriebsfeier !

Wir haben viel Erfahrung in der Organisation von Events, verfügen über Pavillions,eine eigene PA und Lightshow sowie vielen Kontakten zu Künstlern, DJ´s und Fotografen.

Bei uns können sie exclusiv mit Live-Band oder auch einem DJ feiern, unsere Bühne nutzen, tanzen,bei gutem Wetter im Garten oder Sommergarten feiern und vieles mehr.

Wir beraten Sie gerne und unterbreiten Ihnen attraktive Angebote für Buffets und alles was zu einem gelungenen Abend beiträgt !

Wußten sie schon, dass wir  Montag-Freitag ab 9 Uhr /Samstag ab 10 Uhr a la carte Frühstück anbieten und werktags ab 11:30 ein täglich wechselndes 2-Gang-Tagesmenue für 7,50€  servieren ?? 

Sonn- und Feiertags erwartet Sie ab 10h unser beliebter Brunch für  12,90€ pro Person. Getränke extra.

Natürlich können sie auch mit Freunden und Bekannten oder geschäftlich durchgehend a la carte speisen....

Unsere Küche ist täglich und durchgehend bis 23h für sie geöffnet.

 
Veranstaltungen

Wunderbar Weite Welt , Am Stadtbahnhof 1, 65817 Eppstein    TEL: 06198 585506

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können -  www.wunderbar-weitewelt.de     

***************************************************************************************************************************************************    

Live Music in der Weiten Welt 

US Rails / Americana  1.2.2012   20h    15€

 support: Stephen Simmons 

Southern-Songwriter / Rock

Seit längerem geistert der Name US RAILS durch die gut informierten Americana-Zirkel links und rechts des Atlantiks.

 

Eine neue kleine Supergroup mit einigen bekannten Singer/Songwritern soll sich an der US-Ostküste zusammengefunden haben und mit ersten Konzerten in den einschlägigen Clubs für Aufmerksamkeit sorgen. Spätestens nach einer kurzen Stippvisite im Dezember 2009 bei der Blue Rose Christmas Party in Hannover steht auch für hiesige Fans fest.
Gleich vier ansonsten eigenständige Künstler (plus Drummer) bilden den musikalischen Verbund von US Rails, man steht damit formal in der Tradition von CSNY bis Traveling Wilburys und ähnlich gelagerter Fälle auf Blue Rose wie die Resentments und Flatlanders aus Texas, ESP (Easton/Stagger/Phillips) oder Hardpan. US Rails sind direkte Erben der Formation 4 Way Street aus Philadelphia. Es handelt sich dabei zunächst um keinen Geringeren als Joseph Parsons. Der sympathische, mittlerweile in Niedersachsen lebende Singer/Songwriter gehört seit 1998 mit 8 eigenen offiziellen Veröffentlichungen sowie Kollaborationen mit Todd Thibaud und dem bereits erwähnten Hardpan-Projekt unbedingt zu einem der ultimativen Eckpfeiler des Blue Rose-Labels. Der Mann mit der warmen, sonoren Stimme, der wie kaum ein anderer den melodischen, sensiblen Folk Rock beherrscht, aber auch und gerade live mitunter richtig zupacken kann, muss nach all seinen Alben und unzähligen Tourneen - besonders auch in unseren Breitengraden - natürlich niemandem mehr vorgestellt werden! Mitte des Jahrzehnts betrieb er neben seiner Solokarriere jene 4 Way Street, die mit ihrem Bandnamen sicher nicht ganz zufällig an das berühmte CSNY-Erfolgsalbum appellierten. Mit dabei waren Ben Arnold, Scott Bricklin und Jim Boggia sowie im erweiterten Kreis Drummer Matt Muir. Während Boggia ausgestiegen ist, um eigenen Ambitionen zu folgen, machen die übrigen nahtlos bei US Rails weiter und holen sich zur Komplettierung ihres Quintetts einen weiteren Eastcoast Rocker hinzu, den es erst vor zwei Jahren nach Austin, Texas verschlagen hat: Tom Gillam, seines Zeichens ebenfalls arrivierter Blue Roser der Güteklasse "A" und einer, der schon oft mit Joseph Parsons zusammen unterwegs war - live und auf Platte.

Mit ihrem 2."neuen " Album kommt die Band wieder nach Eppstein !

Support : Stephen Simmons

   STEPHEN SIMMONS

Zur Einstimmung der US-Rails Show schickt Blue Rose Records Chef Edgar Heckmann ,den Songwriter Stephen Simmons aus Tennessee mit auf Tour. Dieser hat in den USA schon lange seinen Platz unter den Top-Songschreibern unserer Tage,in Europa will ihm Blue Rose nun auch zum Durchbruch verhelfen. Wir verehren ihn schon seit ein paar Jahren und aufmerksame Zuhörer kennen seine melodiösen Songs aus der Wunderbar Weiten Welt.

stephensimmonsmusic.com

http://www.rocktimes.de/gesamt/s/stephen_simmons/the_big_show.html


 Zydeco Annie & Swamp Cats  Zydeco / Cajun 

10.2.2012   20h   15€

New Orleans Party Pur.....  

Mittlerweile mit einigen Awards ausgezeichnet entwickelte sich "Zydeco Annie + Swamp Cats" zur einer der besten europäischen Zydeco Band, deren Auftritte stets ein Erlebnis der besonderen Art sind - mehr als ein Konzert, eine musikalische Reise durch die Musikvielfalt Louisianas.

Das SWR-Fernsehen ist auf Zydeco Annie & Swamp Cats bei einem Konzert im Frühjahr 2011 aufmerksam geworden und war spontan begeistert von der Formation. Die Band um Frontfrau Annie wurde zu einer Fernseh-Aufzeichnung, die am 26. und 27. Mai stattfindet, nach Ulm eingeladen.

Die international bekannte Akkordeonvirtuosin Anja Baldauf alias 'Zydeco Annie' spannt mit ihrer Band einen weiten Bogen von klassischem Zydeco, Country und Cajun bis hin zu Bogaloo, Boogie und Mardi Gras Grooves.

"Zydeco-Annie" beherrscht nicht nur ihr Instrument perfekt, sondern hat ihr Herz voll und ganz an die Zydeco-Musik verloren. Zusammen mit "ihren Jungs" - den Swamp-Cats - spannt sie einen weiten Bogen von klassischem Zydeco über Swing-Boogie bis zu Rock´n Roll.

Dazu sollte jedem bewusst sein: Alle Musikwege der USA führen in den tiefen Süden. Rock, Soul, Blues, Gospel, Rock ’n’ Roll, Jazz und Country - sie alle haben hier ihre Wurzeln. In Louisiana vermischen sich Nationen und Kulturen auf einzigartige Weise. So entstand, ausgehend von New Orleans, aus dem afro-karibischen Lebensgefühl der vielen Kulturen der Zydeco, die Tanzmusik der Kreolen.

Und: Zydeco Annie mit den Swamp-Cats holten sich den 1. Platz beim Int. Country Award 2007 in Pullmann City und ist auch Preisträger Deutscher Rock+Pop-Preis 2007 in der Kategorie Rock´n Roll / Rockabilly .


Weitere Infos: www.zydecoannie.de, www.birkenried.de

  

 

Anja Baldauf - accor, p, voc
Rolf Berger - wbd, perc, voc
Daniel Schmidt - sax, fl, hca
Christian Veith - g, mand, voc
Jens Ohly - b, voc
Stefan Baldauf - d, perc, voc




Deadman     Southern Rock   Austin / Texas     Do. 16.2.12

Take Up Your Mat and Walk  

Wir freuen uns sehr, anschließend zum Erfolg des Albums „Take Up Your Mat And Walk“ erste Konzerte der Kultband „Deadman“ in Deutschland ankündigen zu können.

Um den Fans der Texaner gleich zu Beginn etwas ganz besonderes zu bieten, werden diese Konzerte im exklusiven Rahmen als „Akustik-Sessions“ mit 3 Musikern der Band stattfinden.

Diese Nähe in kleineren, gemütlichen Clubs und die puren, direkten Arrangements aus Gesang, Akustikgitarren und Percussion gewähren so einen besonders klaren und unverfälschten Eindruck des Schaffens von Leadsänger und Schreiber Steven Collins.

Die Geschichte der Combo „Deadman“ liest sich eigentlich wie eines dieser modernen Popmärchen.

Zur Jahrtausendwende nimmt sich kein geringerer als Mark Howard (zu der Zeit schon Partner von U2, Bob Dylan und Lucinda Williams) der Produktion der ersten beiden Deadman-Alben an. So entstehen „Paramour“ (2001) und „Our Eternal Ghosts“ (2004).

Nach ersten vielversprechenden Reviews, sehr guten Verkäufen und Touren in England, den USA und auf dem Festland Europa’s kommt es aber anders als erwartet, Steven Collins steht vor einem Scherbenhaufen. Die Band wie auch die Ehe zu seiner damaligen Backgroundsängerin zerbrechen. „Deadman“, gerade auf dem Weg nach oben, verschwinden von der Bildfläche.Die Geschichte der Band „Deadman“ lässt viele Parallelen zum berühmten „Phoenix aus der Asche“ nicht von der Hand weisen. Nicht nur das „Deadman“ als gerade aufsteigender Stern zu eigener Asche verbrennen, sondern ebenso geht die Combo erstarkt und imposanter aus eben jener Asche hervor und Steven Collins schart nun eine neue Band um sich, welche die alte Combo in punkto Songwriting und Glauben an die richtigen Werte wie auch musikalisch weit in den Schatten stellt.Steven Collins und Deadman werden, nach ersten Konzerten in kleinerer Akustik-Besetzung, im Laufe des Jahres 2012 natürlich auch noch mal in „voller Montur“ und als 6köpfige Band für Konzerte nach Europa kommen.

  

 

http://www.deadmanonline.com/

 

*******************************************************************************************************************

Gwyn Ashton    Bluesrock  Australia/GB       24.2.2012

Gwyn Ashton´s Two Man Blues Army ist das höchst explosive indie-, alternative-, Blues und psychodelische Rock Power Duo aus Australien.Geboren ist Ashton in Wales. Mit dem ungekrönten Gitarristen Gwyn Ashton und dem Powerhouse Drummer „Killer“ Kev Hickman, spielen sie alternativen Blues. Geformt durch die raue Leidenschaft und den Einsatz von dem late Hound Dog Taylor und unterstützt vom abenteuerlichen Geist von The White Stripes. Diese Jungs sind lo-fi, roh, wild und gefährlich.In den vergangenen Jahren war Gwyn Ashton auf der Bühne mit Mick Fleetwood, Canned Heat und hat die Konzerte eröffnet für Rory Gallagher, Ray Charles, Robin Trower, Wishbone Ash, Van Morrison, Jeff Healey, Tony Joe White, Johnny Winter, Mick Taylor, Peter Green, John Hammond und Pat Travers.

2001 spiele Gwyn Ashton in der Gallagher-Gedächtnisband Band of friends mit Rory's ehemaligen Begleitmusikern den Part seines musikalischen Vorbildes. So kam es auch zur Zusammenarbeit mit Gerry McAvoy und Brendan O'Neill (Gallaghers Rhythmussektion) auf dem dritten Ashton-Album Fang it!.

Gwyn Ashton wurde 2001 durch die Fachzeitschrift Guitar Parts Magazine bei der Wahl zum Gitarristen des Jahres auf Platz 3 gewählt, gleich nach Jeff Beck und Gary Moore.

www.gwynashton.com

***********************************************************************************************************************************************

Mamy Wata   African World Music & Voodoo Songs   22.3.12


MAMY WATA - Das ist Déa aus Zentralafrika, die als wahres Stimmphänomen geboren wurde. Es ist aber auch der Gitarrist David und Philippe der Percussionist. David tritt als Rhytmus- und Sologitarrist gleichermaßen in Erscheinung und bildet im Zusammenspiel mit Philippe, dem Percussionisten ,der moderne wie auch traditionelle Schlaginstrumente einsetzt, das stabile groovige Klanggerüst auf dem Frontfrau Déa ihre Show aufbaut.

Wenn man von dem weltbekannten Jazzsänger Al Jarreau behauptet, er bilde mit seiner Stimme eine "One-Man-Big-Band", so ist Déa das weibliche Pendant dazu. Sie singt, schreit, flüstert, tobt, leidet und jubelt, wobei sich ihre Stimme abwechselnd überschlägt und ein anderes Mal beruhigende Wärme ausstrahlt. Mit stets theatralisch veränderter Mimik wechselt und überspringt sie mühelos Oktaven, lässt Worte zu Lauten werden und Laute zu Worte.  "Sodass mich die Melodie verlässt und in die Ohren und Herzen der Menschen geht, von denen ich spreche".

Weißes langes Kleid, um den Kopf kunstvoll geschlungen ein schwarzes Seidentuch, das in schmalen Streifen bis zur Hüfte fällt. Das ist sie: Mamy Wata, die afrikanische Wassergottheit persönlich – das nixenartige Wesen wird in afrikanischen Naturreligionen verehrt. In der Eppsteiner „Wunderbar“ präsentierte sich so die Sängerin Déa (Foto), Frontfrau des gleichnamigen Trios Mamy Wata am vergangenen Freitag. Begleitet wird die charismatische Sängerin und Tänzerin von zwei ausgezeichneten Musikern, dem Gitarristen David Clavel und dem Percussionisten Philippe Cordelier.

Konzertkritik Eppsteiner Zeitung vom Februar 2011 

Die in Bangui, der Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik geborene Sängerin, die jetzt in der Nähe von Toulouse lebt, lässt im Publikum sofort eine gespannte Erwartung aufkommen. Die Stimme fasziniert von den ersten Tönen an, eine Jazz- und Bluesstimme, die in allen Bandbreiten zuhause ist. Auch wer ihre Chansons in französischer Sprache nicht Wort für Wort versteht, ist von ihrer Ausdruckskraft gefesselt. „Ich singe Geschichten aus meinem Leben“, erzählt die Sängerin im Gespräch nach der Vorstellung, nachdem sie nach begeistertem Applaus und Zugabe ihre CD signiert. Es sind ihre Geschichten, doch, so Déa, sie erzähle sie so, dass die Leute denken, es könnten auch ihre eigenen sein. Ihr zuhören und sich entdecken, das ist ein Wunsch der kraftvollen Künstlerin. Déa singt quasi mit ihrem Körper und tanzt mit ihrer Stimme. „Sodass mich die Melodie verlässt und in die Ohren und Herzen der Menschen geht, von denen ich spreche“.
Komponiert hat sie alle Lieder zusammmen mit ihrem Gitarristen David. Dans la rue (Auf der Straße) Je me donne á vous (Ich widme mich euch) oder Cesse de pleurer (Hör auf zu weinen), das sind nur ein paar Titel ihres vielfältigen Repertoires, von gefühlvoll bis explosiv. Auch das Publikum hatte seine Rolle, als Backgroundchor – in der „Wunderbar“ war der richtige Sound schnell da. „Wenn mir etwas zu negativ erscheint“, erzählt die Sängerin weiter, „versuche ich in meinen Liedern etwas Positives daraus zu machen.“ Nicht alle ihre Texte sind positiv, zum Beispiel, wenn sie in dem Lied „Papa“ über Inzest singt, ein Versprechen, das sie einem Mädchen gegeben hat, dem genau das widerfahren ist. Dann hat ihre Stimme einen zarten Klang, ist einfühlsam und man ist zutiefst berührt.
Doch das Trio hat auch andere Rhythmen zu bieten, Déa tanzt expressiv und mit einem mitreißenden Tempo. Sie hat viele Facetten, die Frau, die ein Stück afrikanisches Leben in die „Wunderbar“ bringt: Mal wirkt sie kämpferisch, mal mysteriös, dann wieder verletzlich, auch zuweilen ironisch, und wenn sie ihr Chanson „J’ai peur“ (Ich habe Angst) zelebriert auch diabolisch. Niemanden im Publikum hält es ruhig auf den Sitzen, ein Gast wagt sich auf die Bühne, tanzt und bewegt sich so rhythmisch mit der Sängerin, als sei es einstudiert. Ist es aber nicht, der Fan kommt aus der Umgebung und ihn hat es einfach nur gepackt. Gegen Ende wünscht sich die magische Frau aus Afrika einen Song. Wer singt für sie, wer traut sich auf die Bühne. Tatsächlich, da kommt eine junge zierliche Frau ganz in Schwarz und wagt mit einer kraftvollen Stimme eine Mini-Session mit der sichtlich begeisterten Déa. Nichts war verabredet, sie habe früher einmal in einer Band gesungen, sagt die talentierte Unbekannte.
Klasse, super, fantastisch – Stimmen aus dem Publikum lassen hoffen; vielleicht kommt Mamy Wata ja wieder einmal nach Eppstein. Gefallen hat es den Musikern und der Sängerin jedenfalls auch. ........

http://www.jahviva.de

*************************************************************************************************************
CASSIE TAYLOR auf Tour " BLUE"

Special Guest Jack Moore ( der Sohn von Gary Moore  !  )   5.4.12  20h




Cassie Taylor der Blues Gemeinde schon mehr als ein Begriff durch ihre beeindruckende Tour mit Blues Caravan 2011 Girls with Guitars. Eine pulsierende Blues Show,  die sie gemeinsam mit Dani Wilde und Samantha Fish präsentiert mit dem gleichnamigen hochgelobten Album.

Jetzt endlich - "Blue" ist das Debüt-Album von Cassie Taylor, Tochter des preisgekrönten Bluesman Otis Taylor. Sie nennt sich stolz  ''Tochter eines Bluesman'' und spielt auf acht hochgelobten Alben ihres Vaters den Bass  und begleitete ihn auf Tourneen durch die ganze Welt. Sie war Sängerin auf dem Album ''Bad For You Baby'' von dem exzellenten Gitarristen Gary Moore 2008.
Cassie Taylor hat einen außergewöhnlich hohen Anspruch an ihre eigene Musik, ihr Songwriting ist eine neue Art von Blues, die die Irrungen und Wirrungen einer zwanzig Jahre jungen Frau wiedergeben. Mit Pop-Vocals und tief verwurzelten Blues Bass-Lines führt Cassie die neue Generation der jungen Blues-Künstler an.


Cassie bricht die Regeln des Blues auf und schafft einen neuen Klang, dessen  Wurzeln aus der amerikanischen Blues Musik  stammen. Mit Blues-Musik als Katalysator, bringt Cassie die Klänge die sie in jungen Jahren geprägt haben mit ein. Mit Rock, Country und Jazz Einflüssen in ihrer Musik, kann man auf diesem Album von herzzerreißenden Balladen bis zu hartem Blues alles hören.

''Cassie Taylor grew up on the road and now she's ready to show the world what she can do.  She can lay down a groove and hold her own as a singer songwriter.  Her passion for music and dedication combined with raw talent is a powerful package... I can't wait to see what she comes up with next''.  John Oates


http://www.youtube.com/watch?v=EaQ22KbbQiE         www.myspace.com/daughterofabluesman

*******************************************************************************************************************************

               

Hogjaw              Dirt-Rock            AZ/USA         14.4.2012

 

Hog heißt Schwein, und Jaw heißt Backe (im Lexikon). Und Freunde der Viehzucht sitzen gerade in den amerikanischen Südstaaten…Wie mit einem Vierradantrieb rasten Hogjaw geradewegs in die Ausfallstraße zur Musik-Industrie. Und bringen den Rock aus dem südlichen Westen. Ihre Debut Alben  “Devil in the Details” und “Ironwood” haben den Sound eines Frachtzuges in der Wüste von Arizona.Zu dem Quartett gehören Jonboat Jones (vocals/guitar), Kreg Self (lead guitar), Elvis DD (Bass) & J. "Kwall" Kowalski (drums). Alles Freunde aus High-School-Zeiten, die durch das gemeinsame Jammen zur Band wurden.Stimmen, die Geschichten erzählen, blitzende Gitarren und donnernde Drums bringen  Americana, Rock und Southern Rock aus Arizona.
Hogjaw klangen von Beginn an, als hätten ZZ Top, Lynyrd Skynyrd, die Four Horsemen, Allman Brothers und American Dog einen Thronfolger gezeugt. Devil In The Details hieß die besagte Debüt-Scheibe und nach dem ersten Ton stand die Hütte des Hörers in Flammen. Hei: Was fegte das staubtrockene "Gitsum" durch die Gehörgänge! Selten konnte ein Song wie "The Fog" überzeugender die melancholische Traurigkeit des Südens repräsentieren und ein Uptempo-Bolzer wie "East Bound And Down" wirbelte die verschnarchte Country-Szene mächtig durcheinander.
Songs dieses überragenden Kalibers finden sich auf "Ironwood" zwar nicht, man vermisst sie allerdings letztendlich nicht. Zu überzeugend ist das musikalische Niveau dieses Albums in der Breite ausgefallen - eine logische Fortsetzung des eingeschlagenen Weges. Hogjaw zeigen damit ein beachtliches 'Standing', ja sägen gar gemeinsam mit Blackberry Smoke und Rebel Pride am Thron der altersschwächelnden Skynyrds.
Am 24.1.12 erscheint ihr neues Album " Sons of the western skies",welches die Jungs natürlich nach Eppstein mitbringen...
www.hogjawmusic.com/
******************************************************************************************

 

Nels Andrews & Band   Songwriter NY/USA    20.4.2012    20h

 

Diesmal präsentieren wir einen Songwriter mit Band ,der nicht aus Nashville oder Austin stammt,sondern zu den ganz Großen in New York zählt und uns schon seit seiner Debutscheibe ans Herz gewachsen ist. Auch in den USA hat er einen festen Platz im Musicbiz, nachdem er auf vielen Festivals überzeugt hat.
Nels Andrews is a folk singer based in Brooklyn, New York. Known primarily as a folk singer, few know of his apprenticeship with cult blues icon Washboard Williams.
In 2002, Andrews was selected as a winner in the prestigious New Folk Competition at the annual Kerrville Folk Festival in Kerrville, Texas. Past winners of this coveted award include, Eric Taylor, Steve Earle, Nanci Griffith, Lyle Lovett and Slaid Cleaves.
In 2006, Nels was selected as the winner of the Telluride Bluegrass Festival's Troubadour Competition
In August 2006, Nels was selected as a winner of the Mountain Stage New Song Competition.
Nels Andrews' debut full-length recording, Sunday Shoes rose to #1 on the UK Americana Chart, and finished the year ranked #4 on the Euro Americana Chart's Top 20 albums of 2004.
Andrews frequently appears in concert with AJ Roach. The two have toured together in the United States and Europe in late 2006. 
nelsandrews.com

********************************************************************************************************************************************************************

Stacie Collins & Band /Blues-Rockn´Roll  26.4.12     20h

Stacie´s back in Town !!

Nach ihrem fulminanten Auftritt im letzten Jahr kommt sie zurück nach Eppstein !

Stacie Collins ist bereits eine echte Hausnummer in den Staaten, wenn es um satten Roots Rock mit Southern Boogie, Blues und etwas Country geht, mit Sometimes Ya Gotta... sollte sie auch die Rock'n Roll-Herzen hier bei uns im Sturm erobern!

Auf ihrem selbstbetitelten Debütalbum von 2000 zeigte sich Stacie noch Country-geprägt, etwa in der Tradition von Emmylou Harris bis Kelly Willis. Das hat sich dann in den Folgejahren stark geändert. Die neue Blickrichtung hieß fortan Southern Roots Rock in den Koordinaten Blues, Boogie, Rock'n Roll, Country Rock und die dreckige, rohe Seite von Americana! Dan Baird, der natürlich auf Ewigkeit als Boss der legendären Georgia Satellites in den Rock Music-Annalen eingehen wird, gab dem neuesten Collins-Werk unverkennbar seine Produzenten-Handschrift: rumpelnd-frech, slow-swampig, Bayou-schwül oder acoustic country-rockig. Stacie Collins selbst singt, schreit, gospelt sich die Seele aus dem Leib, pustet auf mehr als der Hälfte der Stücke in ihre Blues Harp, dass es noch weit über den Mississippi hinaus schallt. Das Ergebnis klingt laut, riffig, rockig, bad-ass Boogie. Und natürlich ist da noch Bassist Al Collins ,ihr Ehemann und aktueller Bassist bei Jason & The Scorchers .

Stimmen zum Konzert in 2011: 

WOW, was für ein Konzert. In der Wunderbar Weiten Welt gab es 2 1/2 Stunden Musik für die Stimmung und die gute Laune und das auch noch gekonnt. Das Publikum war wie entfesselt. Stacie Collins und ihre Band boten aber auch wirklich einen Livegig vom Allerfeinsten. Toller Gesang, tolle Harp und gutes Entertainment sowie eine Spitzenband - Herz, was willst Du mehr. 3 frenetische geforderte Zugaben lieferte die Band noch gut gelaunt dazu und ein Konzert, das einen nicht zur Ruhe kommen ließ war beendet. SUPER !!!!

Eine weibliche Granate an der Bluesharp....

www.staciecollins.com

***********************************************************************************************************************************************************

Matt the Electrician     &

Jud "Scrappy"Newcomb           

Singer / Songwriter    Austin / USA  4.5.12 20h                            

Die beiden Texanischen Songwriter begeisterten schon 2010 bei unserem Outdoor-Festival mit Troy Campbell das Publikum.Jetzt kommen sie als Songwriter-Duo zurück.....

Matt The Electrician  

Once upon a time, there was a youg man named Matt Sever. He lived in Austin, TX, and he worked as a journeyman electrician. Every morning, when it was still dark outside, he would go to work, and wire houses all day long in the blistering Texas heat. When he would come home, again, it was dark outside. And then, sometimes, with no time to shower or change his clothes, he would go straight to the bars and nightclubs of Austin to play his songs for whomever would listen. And he would apologize for his appearance, and explain to the audience that he was an electrician, and he found a certain nobility in this, even if no one wanted to sit too close to the stage. So they called him Matt The Electrician, and he did not mind this, for he was proud of himself, for there is no shame in a hard days work.

But eventually, he quit his job as an electrician, to spend more time writing and playing songs, and the name stuck with him, because everyone needs an electrician sometimes. And there are some who say, that when the moon is full, and Jupiter is aligned with Mars, you can often hear Matt The Electrician in the distance, wiring a house, and whistling softly to himself.

Jud Scrappy Necomcomb    

Mit dem texanischen Vollblutmusiker JUD NEWCOMB veröffentlicht ein weiteres Mitglied der legendären Resentments aus Austin  auf Blue Rose. Die Bandkollegen Jon Dee Graham und Stephen Bruton waren ihm da zwar um einige Längen voraus, aber mitlerweile holt der talentierte Singer/Songwriter/Gitarrist mächtig auf.

Scrappy Jud Newcomb befährt seine Karriere seit vielen Jahren mehrgleisig. So spielte er Mitte der 90er in einer der bekanntesten Rock/Pop Bands der Austin Scene, den Loose Diamonds und wurde später zu einem (wichtigen!) Fünftel der Resentments. Daneben ist er in allen Studios der Stadt zuhause, gehört sicher zu den meistgesuchten Begleitmusikern. So arbeitete er sehr lange als Bandleader von Toni Price, produzierte und spielte für Beaver Nelson, Kevin Carroll und Michael Hall, war in der Bump Band von Ian McLagan eine feste Größe neben Gurf Morlix, nahm Jobs wahr für Ray Wylie Hubbard, Michael Fraccasso, Chrissy Flatt, Calvin Russell und Steve Poltz.

Seit etwa acht Jahren kümmert sich Newcomb endlich auch um seine eigene Sololaufbahn. Er präsentiert seine Songs mit  besondere  Stilvielfalt .Er gibt sich als moderner Singer/Songwriter, der zwar sein Roots-Bewusstsein eines echten Texaners nicht leugnet, die Folk, Country & Blues-Bezüge aber zugunsten klarer Rock & Pop-Einlassungen weit in den Hintergrund stellt. Dabei zeigt er sich äußerst wandelbar zwischen kräftiger Elektrizität (eher selten), subtilen akustischen Balladen (meistens) und viel Interessantem dazwischen.

Durchweg besticht Jud Newcomb als absolut starker Lead, Rhythm & Slide Gitarrist auf allen elektrischen und akustischen Saiteninstrumenten. An seine enorm raspelige, kratzige Stimme muss man sich zwar gewöhnen, sie lässt einen dann aber auch nicht mehr los. Etliche Topmusiker der Szene sorgen auf seinen CD´s für professionelles Austin Music-Hörvergnügen, z.B. die Keyboarder Ron Flynt, Ian McLagan und David Boyle, die bekannte Rhythm Section George Reiff & Daren Hess, Stephan Belans (Percussion), Carlos Sosa (Sax) und Resentments-Kumpel Bruce Hughes am Bass.

*************************************************************************************************************************************************************

Kofi Baker`s Cream Experience

feat. Tony Spinner,Ric Fierabracci & Kofi Baker  

Bluesrock / GB      10.5.12

KOFI BAKER’S CREAM EXPERIENCE

  Kofi sah sich durch die Cream-Reunion im Jahr 2005 inspiriert seine eigene Band zu gründen: er wollte da weitermachen, wo Cream—und sein Vater—aufgehört hatten. Kofis Band ist der ultimative Tribut an Cream: die Gruppe kombiniert Creams innovativen, experimentellen Stil mit virtuosem Talent. Kofi Baker begibt sich mit Tony Spinner und Ric Fierabracci als dynamisches Trio auf Tournee: Frontmann Tony singt nicht nur, sondern spielt auch—scheinbar mühelos—seine beeindruckenden Solos. Ric begeistert mit innovativen Bass-lines und ergänzt damit die komplexe Polyrhythmik die Kofi von seinem Vater gelernt hat. Kofis Technik sowie Groove stehen der seines Vaters, Ginger Baker, in nichts nach. Kofi Bakers Tribute to Cream bietet unter anderem Stücke von Blind Faith —eine original Cream Tribute-Band die so richtig rockt! KOFI BAKERAls Sohn des legendären Schlagzeugers Ginger Baker hat Kofi nicht nur einen Namen geerbt der exzellentes drumming verspricht—sondern macht diesem Namen auch alle Ehre: Mit viel Elan und Können tritt er das grosse Baker-Erbe an. Er hatte seine ersten live-Auftritte in der britischen TV-show „The Old Grey Whistle Test“—im zarten Alter von sechs Jahren bewies er, dass er mehr als nur den Namen seines Vaters geerbt hatte. In den frühen 80er Jahren spielten Kofi und sein Vater dann in ganz Europa Schlagzeugduette; dabei beeindruckten sie ihr Publikum mit ihrem Markenzeichen: der komplexen afrikanischen Polyrhythmik. Später ging Kofi unter anderem mit John Ethridge (Soft Machine) und Steve Marriot auf Tour, in London trat er schon mit bekannten Grössen wie Steve Waller (Manfred Mann) und Randy California (Spirit) auf. In den 90er Jahren ging Kofi mit Jack Bruce auf Tour; Unterstützung bekam er hierbei von Scotty Brothers Records. Zur gleichen Zeit nahm er auch zusammen mit Jonas Hellborg und dem legendären Shawn Lane das Album „Lost City“ auf. Kofi lebt zur Zeit in Orange, California und spielt in gleich mehreren Bands: unter anderem Tapestry mit Ric Fierabracci und Brett Garsed sowie OHM—einer Jazz-Fusion mit Chris Polen (Megadeath) an der Gitarre und Robert Pagliari am Bass.  TONY SPINNERTony Spinner hat den Blues schlichtweg im Blut. In seinem Haus wurden die Platten von Marty Robbins, Elvis Presley, später Little Richard und Chuck Berry rauf und runter gespielt. Seine Faszination mit der Gitarre aber fand Tony erst Anfang der 70er Jahre, als er Jimi Hendrix und Alvin Lee für sich entdeckte. Zu seinen grössten Helden—und zugleich wichtigsten musikalischen Einflüssen—gehören Hendrix, Berry, Duane Allman, Stevie Ray Vaughan, Rory Gallagher und Robin Trower.Das Publikum kennt ihn vor allem von seinen Kollaborationen: er war mit Pat Travers auf Tournee und auf einigen Alben seines Freundes Paul Gilbert (Mr. Big, Racer X) zu hören—mit Paul spielte er ausserdem ein paar Tourneen in Japan und Europa. Tony war zehn Jahre lang Rhythmusgitarrist und Hintergrundsänger bei Toto; in der Zeit ging er mit der Band in der ganzen Welt auf Tournee; er ist somit auf allen Live-Alben und DVDs zu sehen die Toto seit 1999 aufgenommen hat. Seit 2004 ist Tony mit seiner eigenen Band unterwegs in Europa und Amerika.

 

RIC FIERABRACCI spielt nun den Bass , nachdem die Band mit Jack´s Sohn Malcolm Bruce leider nicht viel Freude hatte und man sich beizeiten wieder trennte ....................Ric ist auch ein altgedienter Vollprofi,der mit Spielfreude ,Rhythm und gekonnten Bass-Soli zum Gelingen des Projekts beiträgt.

www.ricfierabracci.com   

****************************************************************************************************************************************

American Aquarium       / Americana /             17.5.2012  20h

 

 

Aus Rocktimes vom 26.12.11:

Aus dem US-Bundesstaat North Carolina kommen American Aquarium, die ihr Debütalbum "Antique Hearts" im Jahr 2006 veröffentlichten und darauf alle zwölf Monate ein weiteres folgen ließen. Mir liegt mit "Small Town Hymns" der fünfte Silberling des amerikanischen Sextetts vor und ich freue mich, nach dem hier vor kurzem besprochenen Take Up Your Mat & Walk von Deadman schon wieder ein richtig starkes Alternative Country-/Roots-Album vorstellen zu dürfen. Anders als bei den Vorgenannten geht der Sound der hier zu besprechenden Band allerdings weniger in Richtung von The Band, sondern orientiert sich vielmehr am Texas-Sound. Zumindest setzen die Mannen um Sänger und Songwriter BJ Barham eher solche Assoziationen in mir frei.
Ein Grund dafür ist die häufig sehr dominant eingesetzte Pedal Steel von Whit Wright, der die Songs aufgrund einer ansonsten fehlenden elektrischen Gitarre ein ums andere Mal verfeinert. Der mit Jazz-Besen gespielte Shuffle "Hurricane" macht schon gleich am Anfang klar, auf was wir uns hier einstellen können. Gutes Songwriting trifft auf einen warmen, erdigen Sound mit viel Gefühl und die Titel verfügen eher mehr als weniger über eine schaurig-schöne Schwermütigkeit. Dass American Aquarium aber auch anders können, zeigen sie mit ihren schnelleren, rockigeren Stücken wie z. B. "Nothing To Lose". Nicht weniger überzeugend kommt das, denn neben den technischen Fertigkeiten der Musiker überzeugen auch die Arrangements.
Einen richtig flotten Country Rocker bekommen wir mit "Rattlesnake" serviert, bei dem Barham von dem souligen Gesang der Background-Ladies Cory Branan und Caitlin Cory im Refrain unterstützt wird. Insgesamt kommt der Gesang des Frontmanns sehr passend, wenn man auch feststellen muss, dass er mit seinen Vocals bei den ruhigeren Nummern (durch jede Menge Feeling) etwas höher punkten kann, als bei den Uptempo-Titeln. Die Melodie-Führung der Gesangslinien von "Brother Oh Brother" glaubt man zwar schon öfter gehört zu haben, dennoch sind diese aber so wunderbar eingängig, dass man das gerne in Kauf nimmt.
Das Western- (der Musikstil, nicht die Filme) angehauchte "Meredith" erzählt eine gespenstische Geschichte über eine verlorene Liebe, die durch die musikalische Umsetzung eine nicht enden wollende Weite wie auch Leere vor dem geistigen Auge aufblitzen lässt. Da versprüht "Gone Long Gone" durch die 'sonnigere' Instrumentierung wieder ein ganz anderes Bild, obwohl die Thematik hier nicht wesentlich anders oder gar aufmunternder ist. Ein schönes Hammond-Solo heitert die Stimmung allerdings genauso wieder auf, wie die hier extrovertierteren Vocals. Wie unter anderem mit "Hard To Quit" schaffen es American Aquarium immer wieder, einen kleinen Film im Kopf des Hörers zu starten, was den immer wieder gerne auf den Silberling zurückgreifen lässt.
Hymnen auf Kleinstädte ("Small Town Hymns"), deren Eigenleben eigentlich niemand wirklich zur Kenntnis nimmt, sind der Fokus dieser Scheibe und der Track, der dieses Motto wie kein anderer repräsentiert, ist "Reidsville". Der Protagonist erzählt von seinem eigenen Leben, den kleinen und großen Problemen in einem kleinen Kaff irgendwo im Niemandsland des amerikanischen Mitteren Westens sowie dem lähmenden Gefühl, irgendwie vom Rest der Welt vergessen worden zu sein. "Coffee & Cigarettes" verfügt dann wieder über dieses Western-Feeling, während "Water In The Well", anfangs nur mit akustischer Gitarre und Gesang, zu meinen absoluten Favoriten des Albums gehört und durch ebenso starke wie eindringliche Vocals überzeugt.
American Aquarium nehmen den Hörer auf "Small Town Hymns" äußerst stimmig in ein kleines, gottverlassenes Nest irgendwo in den Vereinigten Staaten mit, das ganz sicher schon bessere Tage gesehen hat. Wie die Musiker hier aber ein vollständiges Bild von einem Leben zwischen Frustration, Resignation und nie endender Hoffnung erschaffen, das hat sowohl Stil wie auch Qualität. Das Songwriting, die Arrangements wie auch der Gesamtsound sind durch und durch geglückt. Insgesamt durchzieht die Scheibe eine etwas bedrückende Melancholie, die aber als stilistisches Mittel absolut angebracht ist und ihren Zweck voll und ganz erfüllt. Und zwischendrin wird's ja auch immer wieder schön rockig, sodass von Langeweile keine Spur ist.
Starkes und atmosphärisch dichtes Teil, für das ich zum schnellen Anchecken "Hurricane", "Rattlesnake" und "Water In The Well" empfehle.
Line-up:
BJ Barham (vocals, acoustic guitars)          
Zack Brown (piano, Wurlitzer)
Bill Corbin (electric & upright bass)
Kevin McClain (drums)
Jay Shirley (Hammond B3)
Whit Wright (pedal steel guitar)

************************************************************************************************************************************************************************

Israel Nash Gripka  /  Roadhouse Rock /  23.5.12

Aus Rocktimes vom 2.12.11 .

Neben The Epstein war Israel Nash Gripka ein weiteres Highlight des Roepaen Festival 2011. Mit "Barn Doors And Concrete Floors" legt der Yew Yorker einen weiteren Beweis seiner musikalischen Fähigleiten vor. Wer schafft es schon auf so überzeugende Weise, seine eigenen Songs zwischen Neil Young und den Rolling Stones zu platzieren und dabei in keiner Weise als ein Abklatsch zu klingen.
Israel Nash Gripka bietet tolle Americana-Musik und das geht auch deswegen so schön in die Ohren, weil er sehr versierte Begleitmusiker an seiner Seite hat. In den unter die Haut gehenden elf Tracks spielen unter anderem Jason McClellan (Midlake), Keyboarder Jason Crosby (God Street Wine, Robert Randolph, Solar Circus, Susan Tedeschi), Brandon Anthony (Pat Green, Cory Morrow, Walt Wilkins), Rich Hinman (Nels Andrew, Matt Keating, Ben Kweller) und Steve Shelley von Sonic Youth. Letzterer war auch für die astreine Produktion zuständig.
Auf "Barn Doors And Concrete Floors" geben sich hervorragende Songs die Klinke in die Hand. Gripka hat hinlangende Rocker, gefühlvolle Balladen und wunderschöne Midtempo-Stücke im Gepäck und jede Nummer für sich ist ein Genuss aus Harmonie sowie beeindruckenden Arrangements. Das Album ist von überzeugender Schönheit und gleich zu Beginn wird der Hörer beim Schopf gepackt. Herrlich, wie Gripka seine Country-Ambitionen zur Schau stellt. So etwas zeugt von großem Selbstbewusstsein. Wenn der Amerikaner Songs schreibt, wird er zum Feinschmecker und bei "Goodbye Ghost" rutscht man ganz langsam von seiner Sitzgelegenheit und landet auf den Knien. Gänsehaut!
Oh Mann, in "Louisiana" bringt sich der Protagonist mit einem genialen Country-Shuffle in die Nähe der Stones zu Exile On Main Street-Zeiten. Im Americana-Genre steht vorliegendes Album ganz weit vorne und Gripka hat erst seine zweite Platte auf dem Markt. Die E-Gitarren spielen eine starke Rolle und fetzen um die Wette. Die Harp ist mal bestimmend im Vordergrund, dann sorgt sie für schöne Begleitung und das von Jason Crosby gespielte Piano ist einfach nur klasse.
Sogar der Blues vermag bei dem Musiker ein Wörtchen mitzusprechen. Wenn auch nicht unbedingt sehr ausgeprägt, spürt man hier und da den 12-Takter und in "Black And Blue" fräst er ihn dann sehr deutlich aus dem Edelholz. Versüßt wird das Treiben durch Brandon Anthony (Fiddle) und wieder einmal Jason Crosby, dieses Mal an der Wurlitzer.
Mit seiner Stimme kann Gripka alle möglichen Emotionen zum Ausdruck bringen. Sein leicht angerauter Gesang ist ein weiterer Pluspunkt des New Yorkers. Dieser Tonträger ist eine Herzensangelegenheit. Einerseits hat der Mann hier alles richtig eingestielt und andererseits kann der Hörer davon profitieren. Eine Platte wie diese bringt das Genre um Längen weiter. Israel Nash Gripka ist ein Americana-Vertreter, den man unbedingt auf der Liste haben muss. Seine perfekt vertonten Geschichten sind wahre Perlen. Vielleicht hat ja auch der Aufnahmeort, eine Scheune in den Catskill-Bergen, einen Teil zum Gelingen der Platte beigetragen. Möglich ist es schon.
Gripkas "Barn Doors And Concrete Floors" ist eine grundehrliche Scheibe, die einen würdigen Platz in der CD-Sammlung einnehmen wird. Nicht zu weit weg vom Player, denn dieses Album ist eines von den Silberlingen, die immer griffbereit sein sollten. Einfach ganz stark, was uns der Mann hier bietet. Da werden sich andere Americana-Vertreter ordentlich strecken müssen, um dieses Niveau zu erreichen.
Line-up:
Israel Nash Gripka (vocals, guitar, banjo, harmonica, faux-bro)
Joey McClellan (electric guitar, slide guitar, vocals, faux-bro, echoplex)
Brendon Anthony (mandolin, guitar, banjo, fiddle)
Jason Crosby (Hammond, Wurlitzer, piano)
Rich Hinman (pedal steel - #4,5)
Eric Swanson (bass, mandolin, banjo, vocals)
Aaron McClellan (bass - #4,11)
Steve Shelley (drums, percussion)
Mr. Cuddles (barking)
www.israelnashgripka.com

***********************************************************

Doppelkonzert vor dem EM-Start :

OH MY DARLING & Rich Hopkins & Luminarios 

an Fronleichnam dem 7.6.2012

 OH MY Darling  20h Country,Roots,Americana

 

"Winnipeg's beste, neue Frauen-Country Band; einfach großartig!" -The Manitoban
"Oh My Darling ist ein spannendes und versiertes junges Quartet , die in der Bluegrass-Community bereits für Furore sorgen. Diese wilden Mädels spielen Roots-Music mit Schwerpunkt Bluegrass und Americana. Ihre Auftritte sind großartig und voller Energie ..."-CBC Radio 2 Concerts on Demand
"Ihr Gesang ist wie flüßiger Honig und das Banjo-Picking klingt nach sonnigen Nachmittagen in den Appalachen." -Winnipeg Free Press
Oh My Darling verzaubert die Zuhörer mit der richtigen Mischung aus Emotion und Freude. Ihr Sound aus Bluegrass, Rootsmusik aus den Appalachen und fränzösicher Folklore macht ihren Stil zu einem Schmelztiegel der musikalischen Sprachen. Angereichert mit dynamischem, brillant-gespielten Banjo, inspiriertem Geigenspiel und groovendem Bass. Musik, die in die Beine geht, zum Tanzen anregt und das
musikalische Herz am rechten Fleck hat.

In Nord-Amerika ist ihr neues Album "In the Lonesome Hours" bereits Ende
2010 veröffentlicht worden. In Europa wird es im Frühjahr 2011 erscheinen.
Tolle hauptsächlich selbstgeschriebene Songs, die von Vanessa mit unter
die Haut gehender Stimme vorgetragen werden, unterstützt von der einfühlsamen
und professionellen Spielweise der andern Drei. Ein Spitzen-Album, daß durch
Einflüsse anderer Richtungen, wie Folk, Singer-/Songwriter, franz.Chanson,
nicht nur Bluegrass-Fans anspricht.
Neue CD: "In the lonesome hours" (Vertrieb Europa: to be anounced)
www.ohmydarling.ca

Anschließend gegen 23h :

Rich Hopkins & the Luminaros

Southern Desert Rock

   

Kein anderer Blue Rose-Künstler arbeitet so regelmäßig wie Rich Hopkins aus Tucson, Arizona! Gleich zu Beginn des Jahres 2012 erscheint das brandneue Werk von Rich Hopkins & Luminarios, Buried Treasures. Es handelt sich dabei bereits um das 14. Album dieser Desert Rock-Institution, diverse andere Hopkins-Projekte wie die Sand Rubies oder das 2008er Honeymoon-Epos Loveland mit seiner Partnerin Lisa Novak sind da nicht mal eingerechnet. Es ist schon wirklich erstaunlich, wie der als Wüstenrocker in die Musikgeschichte eingegangene Haudegen es jedes Mal schafft, sich selbst neu zu erfinden und nach all den vielen Jahren, Tourneen und Platten angriffslustig und motiviert zu bleiben. Buried Treasures ist da gar keine Ausnahme - im Gegenteil! Mal wieder scheint Rich Hopkins in einen dieser zahlreichen Jungbrunnen gefallen zu sein, die da in seiner Heimat Tucson herumstehen müssen, mal wieder ist ihm eine Platte gelungen, die sich mit so manchen der allerbesten in seinem enormen Backkatalog messen lassen kann!



Die vorab ins Netz gestellte Single 'Dark Side Of The Spoon', gleichzeitig der Opener, ist da nur ein erstes Indiz wiedergewonner Rock-Elektrik - 'A Stone's Throw', 'Betcha Gotcha Now!' folgen im typischen Luminarios-Groove, bevor das mit einem wahren Hit-Chorus versehene 'See How They Run' zum verschärften Mitsummen einlädt. 'Outta My Head (Outta My Mind)' überschreitet danach als straighter 60s-style Kracher erstmals die 5-Minuten-Marke, gleiches gilt für 'Strutter', mächtig Orgel-unterstützt, mit Westcoast-Assoziationen im Text und in den von Lisa Novak bestimmten Chorus Vocals. Es folgt das von Special Guest und Tucson-Lokalmatador Salvador Duran in spanisch gesungene 'Alycia Perez', ein regelrechter Border Stomper, bevor wir zum zentralen Epos des Albums kommen: 'Friend Of The Shooter', eine sich über 7:23 Minuten langsam aufbauende Story mit scharfkantigen, endlos dahindräuenden Electric Guitars und schleppendem Beat à la 'Cortez The Killer' oder 'Like A Hurricane' - eine echte Hammernummer und garantiert die künftige neue Live-Attraktion, jede Wette!

Eppstein,was willst du mehr...eine Musicnight vom Feinsten...

www.richhopkins.com

*************************************************************************************************************************************************************

Carolyn Wonderland Blues-& Americana-Roots /   USA                                                                     2.11.2012   20h

 Carolyn Wonderland's Peace Meal

Carolyn Wonderland - kleine Frau mit kolossaler Stimme und riesigem Gitarrenspiel! Die begnadete Blues & Roots-Künstlerin aus Texas scheint mit ihrer musikalischen Entwicklung noch lange nicht fertig zu sein. Vor fast 20 Jahren hat sie ihre professionelle Laufbahn als Sängerin und Gitarristin in Houston gestartet und ist in den späten 90ern nach Austin gezogen. Mittlerweile ist die Enddreißigerin - sehr viele Nebenprojekte nicht mitgezählt - bei ihrem 8. eigenen Album angelangt. Peace Meal heißt das bravoröse Werk, das sie ein gehöriges Stück weg vom stilistisch manchmal doch etwas einengenden Texas Blues zu einer stärkeren Roots & Americana-Ausrichtung führt. Peace Meal ist dazu Carolyn Wonderland's Debüt auf Blue Rose und bestens geeignet, ihren fulminanten, urwüchsigen, dynamischen Stil auch bei uns erfolgreich durchzusetzen. Die 12 Tracks dieses hervorragenden Albums bieten dafür alle Voraussetzungen!

 

Blues Guitar Woman! Ganze Absätze könnte man verfassen über Carolyn Wonderland als eine der wenigen elektrischen Blues-Gitarristinnen, die es locker mit der männlichen Konkurrenz aufnehmen können. Aber das hieße, die vielen anderen Talente einer der meistbeschäftigten Powerfrauen in Texas zu verkennen. Sie ist nämlich ebenso eine hochkarätige Songschreiberin, die den Großteil ihres Repertoires selber komponiert, aber vor allem ist sie diese formidable Sängerin, die sich in allen Roots-Spielarten zuhause fühlt und in einem Moment die Janis Joplin-gestählte, Whiskey-getränkte Shouterin gibt, im nächsten die stimmgewaltige Americana-Interpretin frei nach Bonnie Raitt, Michelle Malone oder Susan Tedeschi. Und dann gibt's da auch noch Carolyn Wonderland als wichtige Szene-Integrationsfigur, die stets mehrere Projekte gleichzeitig betreut, die sich inmitten der All-Women-Southern Rocker von Sis DeVille genauso wohl fühlt wie als Leadsängerin in Jerry Lightfoot's Band Of Wonder oder beim Gospel-Treff der Imperial Golden Crown Harmonizers, die mit String Cheese Incident, Robert Earl Keen oder Los Lobos jammt, die mit Größen wie Buddy Guy, Bob Dylan und Johnny Winter auf Tour geht und die Songs mit Guy Forsyth, Sarah Brown und Candye Kane schreibt.

www.carolynwonderland.com

***********************************************************************************************************************************************************************

In Vorbereitung 2012 :

Meena Cryle Band, Danny Schmidt & Carrie Elkin, Iain Matthews, Malcolm Holcombe, Rod Picott & Band, Hands on the Wheel,      King King, Norman Beaker Band feat. Chris Farlow, Timo Gross Band.............

 

weiter …
 
 
Aktuell online:
Aktuell 1 Gast online
Besucher: 253501