Mojo Thunder sind eine Rockband aus Lexington, Kentucky, deren Stammbaum seine Früchte auf den Ästen von Kings Of Leon und den Black Crowes trägt, tief verwurzelt in einem unerschütterlichen Respekt für Lynyrd Skynyrd und Led Zeppelin.
Konzertreview Rockpalast :
„Ein Wahnsinn“, schreibt das Classic Rock Magazine, „ein sonnendurchflutetes Potpourri aus allem Guten und Wahren des amerikanischen Rock’n’Roll, von knirschendem Hardrock bis hin zu gefühlvollem Blues, von luftiger, kosmischer Americana bis hin zu atemberaubenden Sommer-Arena-Rock-Hymnen.“
Die Band beschreibt ihre Musik als „Southern-Alternative“ und sich als „eine Band von selbständigen, hart arbeitenden Musikern, die Musik für hart arbeitende Menschen macht. Wir haben uns eine treue Fangemeinde aufgebaut indem wir eine durchweg fesselnde Live-Show bieten, die nie zweimal auf die gleiche Weise gespielt wird. Es geht um mehr als Musik. Es ist eine Bewegung.“ Mit dieser selbstbewussten Bodenständigkeit geht das Quartett auch live zu Werke.
Konzertreview Rockpalast :
Der Auftritt von Mojo Thunder, im WDR Rockpalast Crossroads-Festivals , setzt Maßstäbe in Bezug auf Spielfreude und Vielseitigkeit, Leidenschaft und Energie. Das langhaarige Quartett aus Kentucky lässt es in der Harmonie vom ersten Ton an ordentlich krachen, lässt die Gitarren aufjaulen und Bass und Schlagzeug galoppieren, ohne dabei aber eintönig oder beliebig zu werden. Ganz im Gegenteil: Ständig kommen die Vier mit unerwarteten Wendungen daher, tanzen mühelos auf, über und hinter den Grenzen von Psychedelic, Alternative und Hard Rock und sind dabei so kreativ, dass es ein Genuss ist.
Vor allem Gitarrist Bryson Willoughby erweist sich als begnadeter Prog-Rock-Virtuose, der geradezu danach lechzt, seine Finger über die Saiten jagen zu lassen, während Bassist Andrew Brockman mit dem wohl schönsten Hüftschwung seit Elvis in bester 70er-Jahre-Manier völlig entspannt und dennoch stets auf dem Punkt die Basis für die wilde Musik von Mojo Thunder legt. Die besticht auch durch den klaren, druckvollen Gesang von Sean Sullivan – und durch den überragenden Zac Shoopman an den Drums, der ohne Zweifel zu den besten Vertretern seiner Zunft in der Geschichte von Crossroads zählt. Immer wieder zaubert er mit Synkopen und anderen Akzentuierungen, gibt der Musik eine zusätzliche Färbung und ist doch gleichzeitig stets mit den nötigen Impulsen zur Stelle, um der Band zusätzlichen Halt zu geben. Diese Kreativität zeichnet Mojo Thunder aus und erlaubt es ihnen, selbst einen Blues-Klassiker wie „John the Revelator“ als Ausgangspunkt für eine grandiose Rock-Nummer zu nehmen. Besser kann man es nicht machen. Oder doch ?
www.mojothunder.com

