Son of the Velvet Rat

12
Apr 2019
Freitag

Ruhige Americana-Klänge aus der kalifornischen Wüste…..SON OF THE VELVET RAT  ist das Projekt des österreichischen Songwriters Georg Altziebler.

Seine mittlerweile 6 Alben erhielten hierzulande außergewöhnliche Kritiken.

Ein Leckerbissen für Songwriterfreunde….

SotVr’s internationalen Ruf belegen Zusammenarbeiten mit Ken Coomer (Ex-Wilco), Kristof Hahn (Swans), Richard Pappik (Element of Crime) oder Alt-Country-Queen Lucinda Williams. Peter Jesperson (Ex-Manager The Replacements) zu SotVR: „Beautiful and somber music, their lyrics are pure poetry.“

Seit einigen Jahren lebt und arbeitet Altziebler den überwiegenden Teil des Jahres in der kalifornischen Wüste bei Joshua Tree.

Das vorletzte Album von Son of the Velvet Rat : “Dorado” wurde innerhalb von wenigen Tagen unter der Regie von Joe Henry im Stampede Origin-Studio in Culver City, CA eingespielt – live: von den an Drummer Jay Bellerose’ Beinen festgeschnallten Percussion-Instrumenten bis zu Lead-und Backingvocals. Einige wenige instrumentale Overdubs kamen später hinzu, ändern allerdings nichts an der rauen, unmittelbaren Atmosphäre dieser Songkollektion. Assoziationen zu Nick Caves Balladen werden geweckt.

Es sind Lieder von unterwegs, Momentaufnahmen – im Wissen, dass der Augenblick nicht festgehalten werden kann. Davon, unter anderem, handelt auch dieses Album: Die Gegenwart ist ein Konzept und den Weg zurück gibt es nur in der Erinnerung. Was bleibt, ist das was vor uns liegt, irgendwo hinterm Horizont, unsicher und rätselhaft – Dorado.

Diesmal bringen die Musiker ihren Live-Mitschnitt “The Late Show” mit nach Eppstein. Brandneu auf dem Markt…..

“Das ist hier alles so innig und berührend und von einer solch unantastbaren Würde, dass man  heulen möchte vor lauter Zustimmung und Bewegtheit.“ (Fritz Ostermayer, fm4)

„Da gibt es „unendlich traurige Balladen. Aber anderorts stampfen die Rhythmen auch wütend und rockig voran.“ (Kurier-Wertung – Firedancer ****1/2)

 

“Herzzerreißende Songs zwischen US-Folkrock und Chansons.“
(Ch. Schachinger, Der Standard)
“There‘s some dark majesty at work here.“ (Logo Magazine, London/UK)

“SotVR paint a landscape that echoes the dark romanticism of Leonard Cohen and Nick Drake…stark imagery amid themes of love, loss, and longing.” (Performer Magazine, MA/US)

“There’s a band from Austria of all places who we heard here. It’s a husband and wife team called Son of the Velvet Rat. He’s got this great sexy, gravelly voice. He reminds me of that a little bit – this Dylanesque thing. It’s beautiful melodies and sort of this Nick Drake, Mark Lanegan kind of thing. I freaked out when I saw them at this little place called the Hotel Cafe.”  (Lucinda Williams, stereo subversion)

 

 

 

 

 

 

 

 

Da bleibt uns nur noch zu sagen : Lucinda hat mal wieder recht…wer die ruhigeren Töne in einen feinen Songteppich gewebt liebt, ist bei Son of the Velvet Rat genau richtig….erstmals in der WWW Eppstein !

http://sonofthevelvetrat.com


»Dorado«

Son Of The Velvet Rat

Der österreichische Songwriter Georg Altziebler ist in die Wüste Kaliforniens gezogen. So klingt auch seine neue Scheibe »Dorado«: ein Ritt auf dem Maultier in der sengenden Hitze der staubigen Prärie. Und für die Stimme gibt es Whiskey.

Georg Altziebler ist der international bei Kritikern und Musikerkollegen hoch geschätzte Kopf von Son Of The Velvet Rat. Mit seiner Frau Heike Binder, die für verschiedenste Tasteninstrumente und Background-Gesang zuständig ist, pendelt er seit einigen Jahren zwischen Österreich und Kalifornien. Der Einfluss der neuen Wahlheimat ist auf dem neuen Album mehr als deutlich zu hören, etwa im Opener »Carry On« mit seiner zurückgenommenen Instrumentierung und der herausstechenden Geige. Musikalisch und stimmlich hält sich Altziebler an Johnny Cash, den alten Bob Dylan und Leonard Cohen. Die Atmosphäre bleibt über das gesamte Album hinweg klassisch folkig, mit ein wenig Country- und Western-Flair. Highlights der rauen, lyrisch anspruchsvollen Reise: »Blood Red Shoes« mit Victoria Williams als Background-Sängerin und »Surfer Joe«, das im Vergleich zum Rest regelrecht mitreißt und durch den Einsatz von Bläsern punktet. Apropos: Das »Dorado« im Titel steht für die goldene Zukunft, nach der man strebt, ohne auf das Hier und Jetzt zu achten. Son Of The Velvet Rat lehren ironischerweise das Gegenteil.