Reckless Kelly „Best Roots & Country Rock Band in Austin“

27
Jun 2019
Donnerstag

Professioneller, gut abgehangener und dabei leidenschaftlicher Country-Rock .Reckless Kelly kommen tatsächlich nach Eppstein ! Wow….

Wir sind Edgar Heckmann von Blue Rose Records sehr dankbar, dass er die Jungs wegen des BlackSheep- Festivals über den Teich holte und noch einige ausgewählte Clubs anfragte. Ökonomisch wäre die Tour sonst nicht zu stemmen gewesen, gehören die Herren um Willy Braun mittlerweile zur Elite der US-Americana-Bands und verdienen in den Staaten genug Geld in meist großen Hallen und Clubs.

Reckless Kelly ist ein Quintett aus Austin, Texas, das seit 1997 aktiv ist und nun schon seine zwölfte Veröffentlichung vorlegt. Musikalisch lassen sie sich grob dem Country Rock zuordnen, sie bedienen dieses Genre jedoch flexibel. Ihr Spektrum reicht von herzergreifenden Balladen über locker fließende Country-infizierte Songs bis hin zu handfestem Roots-Rock. Die Brüder Cody Braun ( Canada) und Micky Braun ( & the Motorcars) gastierten beide schon in der weiten Welt und erfreuten die dankbaren Fans. Die Erwartungen sind recht hoch, hatte diese Band, benannt nach dem australischen „Robin Hood“, in ihrer Wahlheimat Austin doch hohe Anerkennung erfahren. Sie gewann dort den „Best Roots Rock Band“ Award und wurde als „beste neue Band“ gehandelt.

Wer Reckless Kelly Songs hört, dem wird klar, was für ein ausgezeichneter Komponist der Bandleader Willy Braun ist. Er singt nicht nur mit markanter, fester, ausdrucksvoller Stimme, sondern überzeugt auch als variabler Rhythmusgitarrist. Ihm fallen sehr einnehmende und gut strukturierte Melodien ein. Diese werden durch erfrischende Arrangement-Ideen bereichert, die organisch eingebunden und stilsicher umgesetzt werden. Einige Songs sind berührende, melancholisch-romantische Country-Rock-Nummern mit wohltemperiertem, Lebenserfahrung widerspiegelndem Gesang. Die Instrumentierung ist reich an wirkungsvoll gesetzten Zwischentönen von Gitarre, Geige, Bass und Piano. Dadurch wird eine voluminöse, ehrfürchtige Dramaturgie erzeugt.

CD-Review :

Reckless Kelly Sunset Motel (No Big Deal)

Texas Platters

Reckless Kelly’s ninth studio outing finds the Austin quintet confronting 20 years together and contemplating a successful career that’s never quite broken into more mainstream attention. The band acknowledges as much with the guitar roar and sarcasm of „Radio“ („You want the money and the fame and the sold-out shows/ You gotta get on the radio“). RK continues striking a regional chord with Red Dirt roots/rock appeal, Sunset Motel showcasing Willy Braun’s strongest, most mature songwriting to date. That spans the ear-worming rhythm of opener „How Can You Love Him (You Don’t Even Like Him)“ to the acoustic strum of „One More One Last Time“ and the Mavericks-esque heartbreak melody of „The Champ.“ The title track issues a low, plodding plea in league with the tender turn of „Forever Today“ and bruising ballad „Sad Songs About You.“ The band still kicks over its amps („Give It Up,“ „Moment in the Sun“), but Sunset Motel feels like an album cut on more reflective, personal, and honest terms.

www.recklesskelly.com