Danny Bryant-Means of Escape Tour 2020

17
Sep 2020
Donnerstag

Britischer Slowblues mit unglaublicher Dynamik nun im September statt im Mai

Der Walter Trout-Zögling zurück in der weiten Welt ! Wer abwechselungsreiche, rockige Gitarrenrhythmen gemischt mit langsamen, einfühlsamen Balladen mag, der wird Danny lieben …Danny verpasst ruhigen Songs eine Dynamik, die diese zu Hymnen macht !

Danny Bryant – Gitarre, Gesang
Paul Mallatratt – Bass
Dave Raeburn – Drums

Der sich seit einigen Jahren in stetigem Aufwind befindende Brite Danny Bryant wird auf einer ausgedehnten Europa-Tour sein neues Studioalbum „Means Of Escape“  live vorstellen.

Das Werk ist nicht nur das 11. Studioalbum des von der Kritik hochgelobten britischen Bluesrockgitarristen, es ist auch das erste von ihm selbst produzierte Album. Bryant, der vom britischen Classic Rock Magazin als „National Blues Treasure“ bezeichnet wurde, kehrt mit seiner bisher stärksten Ansammlung an Songs zurück. Bei seinem Debüt als Produzent hat sich der Gitarrist für die Arbeit im Studio ein herausragendes Team an Top-Leuten zusammengestellt: „Means Of Escape“ wurde vom Grammy-Preisträger, dem Toningenieur Ian Dowling (Adele, KT Tunstall) in den berühmten Chapel Studios in englischen Lincolnshire aufgenommen und anschließend in Nashville von Eddie Spear (Rival Sons, U2, Chris Stapleton) abgemischt. „Für den Aufnahmeprozess wollte ich mich mit den Besten der Besten umgeben, um eine Aufnahme mit höchster Audioqualität zu erstellen.“

Der britische Bluesrock-Gitarrist Danny Bryant verkörpert geradewegs das für das Vereinigte Königreich traditionelle Arbeiter-Attribut des fleißigen Malochers. Trotz ausgedehnter Livepräsenz zu jedem neuen Album bekommen Fans von erdig-schweißtreibendem Bluesrock regelmäßig neues Material serviert.

Bluesrock erfährt in seiner elektrischen Variante eine erstaunliche Renaissance bei Europas Kindern der 80er Jahre. Während Joanna Taylor aus dem Raum Birmingham sich als weibliche Vertreterin allmählich auf dem Festland etabliert, die Halbfranzösin Laura Cox erfolgreich tourt und auch manch deutsche Akteure wiederum im Ausland ankommen, gilt Danny Bryant noch als Geheimtipp – obwohl er für Santana und Joe Cocker arbeitete. Jetzt, beim elften Studioalbum „Means Of Escape“ muss man klarstellen: Ein besserer, leidenschaftlicherer Gitarrist in Hendrix Manier ist nicht bekannt.

Doch dieser englische Virtuose spielt sich in minutenlange Steigerungen hinein, etwa in „Too Far Gone„. Er betont jedes Wort bewusst. Auch gibt er uns einen Ohrwurm mit auf den Weg: den Titelsong „Means Of Escape„, dem Dylan Klassiker „All Along The Watchtower“ ganz ähnlich gestrickt.

Das Charmante an dem neuen Album ist dabei auch die Hörerfreundlichkeit. Die Track-Abfolge hat eine klare Struktur. Es wechseln jeweils ein voll bepackter und dann wieder ein stillerer Titel ab. So formt sich ein Yin und Yang. Voll beladen, das heißt unter maximaler Ausschöpfung aller Klangquellen

Das ist moderner Blues. Das Leiden lässt sich in den zittrig-verzerrten elektrisch verstärkten Gitarrentönen spüren. Die Stimme des Sängers kippt.

Viel Melancholie schwingt durch diese ganze Platte mit, und der Mut zur Schwermut tut gut. „Means Of Escape“ hält den schnellen Klangspielereien Bonamassas entgegen, dass Blues ohne Rockn´Roll starke Statements setzt und die Geschichte von Jimi Hendrix nicht auserzählt ist. Tausende Musiker weltweit nennen den Mann, der auf seine Gitarrensaiten biss, als Vorbild – oft nur, um die Wahl ihres Instruments zu erklären. Den anderen Teil erwähnen sie nicht: wie man die Gitarre (be)nutzen kann, zum Beispiel dass man ihre Saiten traktieren, quälen, sich mit ihnen so weit auseinandersetzen muss, bis sie zu reißen drohen.

Danny Bryant führt diese Intensität eindrucksvoll vor. Das Album ist kurz, bescheiden und beschränkt sich aufs Wesentliche. Nicht am Ende, sondern in der Mitte steckt mit „Warning Signs (In Her Eyes)“ ein triefender Abschiedssong. „She bought a one-way ticket to a long destination„, dazu orgeln ein paar Moog-Töne inmitten des traurigen Plots. Statt Lautstärke ist Gänsehaut-Atmosphäre das zentrale Maß aller Dinge.

 

 

 

 

 

 

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Hier noch was für Augen und Ohren….